top of page

Welche Haarfarbe passt zu mir? So findest du deine passende Nuance

Autorenbild: Claudia Huber
Claudia Huber
vor 3 Stunden
11 Min. Lesezeit
Kundin vergleicht verschiedene Haarfarben anhand einer Farbkarte bei der Beratung im Salon.


Ein weiches Blond, ein sattes Braun oder ein lebendiges Kupfer: Welche Haarfarbe zu dir passt, hängt von deinem Teint, deinem Stil und der Ausgangslage deiner Haare ab. Ein Farbtyp-Test liefert erste Ideen. Für eine gelungene Umsetzung braucht es einen genaueren Blick.


Als Coloristin bei stil-ch Berlin verbinde ich deshalb die Farbberatung mit einer ganz individuellen Haaranalyse. Hier erfährst du, wie du deinen Wunsch eingrenzen kannst und warum eine professionelle Einschätzung besonders vor größeren Veränderungen wichtig ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hautunterton, Augenfarbe und Kontrast helfen, passende Farbrichtungen zu finden. Sie sind Orientierungshilfen, keine starren Regeln.

  • Ausgangsfarbe, frühere Färbungen und Haarzustand bestimmen mit, wie sich dein Wunschton erreichen lässt.

  • Dieselbe Farbe kann auf verschiedenen Haaren unterschiedlich ausfallen. Eine unpassende Behandlung kann Farbstiche, fleckige Ergebnisse oder Haarschäden verursachen.

  • Pflegeaufwand und Folgetermine gehören zur Farbentscheidung.

  • Eine erfahrene Coloristin entwickelt einen individuellen Farbplan und erkennt, wann mehrere Schritte oder ein anderes Vorgehen sinnvoll sind.


Inhaltsverzeichnis



1. Welche Faktoren bestimmen deine passende Haarfarbe?


Bei der Suche nach einer neuen Haarfarbe begegnen dir oft einfache Empfehlungen: warme Haut, warme Farbe; blaue Augen, kühles Blond. Solche Zuordnungen können Möglichkeiten aufzeigen. Für eine individuelle Entscheidung müssen jedoch mehrere Faktoren zusammenkommen.


Drei Fragen helfen, den Überblick zu behalten:

Frage

Worauf es ankommt

Was steht dir?

Hautunterton, Augenfarbe, natürlicher Kontrast und persönlicher Stil.

Was lässt dein Haar zu?

Ausgangsfarbe, vorhandene Farbpigmente, bisherige Behandlungen und Haarzustand.

Was passt in deinen Alltag?

Pflegeaufwand, gewünschte Terminabstände und Budget.

Ein helles Blond kann dir beispielsweise ausgezeichnet stehen, für deine derzeitigen Längen aber eine zu große Belastung bedeuten. Eine intensive Farbe kann genau deinem Stil entsprechen und gleichzeitig mehr Auffrischung verlangen, als du möchtest.

In einer guten Farbberatung werden diese Fragen gemeinsam beantwortet.


Beginnen wir mit der sichtbaren Wirkung: Welche Nuancen könnten deinen Teint und deinen Ausdruck unterstreichen?



2. Welche Haarfarbe passt zu deinem Hautunterton?


Dein Hautunterton beschreibt die eher warme, kühle oder neutrale Farbwirkung deiner Haut. Er ist nicht dasselbe wie ihre Helligkeit: Auch helle Haut kann warm wirken, während dunklere Haut einen kühlen Unterton haben kann.

Die folgende Übersicht zeigt mögliche Farbrichtungen.

Hautunterton

Mögliche Haarfarben

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Warm

Honigblond, Goldbeige, Karamell, warmes Braun oder Kupfer

Wie viel Wärme und Intensität zu deinem Gesamtbild passen.

Kühl

Perlblond, Aschbeige, kühles Braun oder kühle Rotnuancen

Wie kühl die Farbe wirken soll und welche Helligkeit stimmig ist.

Neutral

Ausgewogene Beigetöne sowie unterschiedliche warme und kühle Nuancen

Welche Kombination aus Helligkeit, Farbreflex und Kontrast dir gefällt.

Hinweis: Diese Übersicht ist kein Ausschlusskatalog. Ein dezentes Goldbeige wirkt anders als ein kräftiges Honigblond. Ebenso können ein weiches Aschbraun und ein sehr kühles Platinblond völlig unterschiedliche Eindrücke erzeugen.


Wie erkennst du deinen Hautunterton?

Betrachte dein Gesicht bei Tageslicht, möglichst ohne stark deckendes Make-up. Du kannst unterschiedliche Stofffarben oder gold- und silberfarbenen Schmuck danebenhalten und vergleichen, welche Wirkung dir besser gefällt.

Das kann deinen Blick schärfen. Eine eindeutige Bestimmung gelingt damit aber nicht immer: Licht, Oberflächen und die Intensität der Vergleichsfarben beeinflussen den Eindruck. Wenn du dich nicht klar einordnen kannst, musst du dich nicht auf einen Typ festlegen.


Bei der Haarfarbe betrachten wir außerdem Farbtiefe und Farbreflex getrennt. Die Farbtiefe beschreibt, wie hell oder dunkel eine Farbe ist. Der Reflex bestimmt beispielsweise ihre goldene, kupfrige oder aschige Wirkung. Erst zusammen ergeben sie die konkrete Nuance.


Cremefarbene, rosébeige und braune Farbstriche zur Veranschaulichung unterschiedlicher Hauttöne bei der Wahl der Haarfarbe.


3. Welche Haarfarbe passt zu deiner Augenfarbe?


Deine Augenfarbe kann bei der Feinabstimmung helfen. Dabei lassen sich vorhandene Nuancen aufgreifen oder bewusste Kontraste setzen.


Augenfarbe

Farbrichtungen zur Orientierung

Braun

Schokoladenbraun, Kastanie oder Karamell können warme Nuancen aufnehmen.

Grün

Kupfer und Rotbraun können einen ausdrucksstarken Kontrast schaffen. Auch unterschiedliche Brauntöne kommen infrage.

Blau

Beige- und Aschblond, warme Goldnuancen oder dunklere Brauntöne ermöglichen unterschiedliche Wirkungen.

Grau

Rauchige Blond- und Brauntöne können die kühle Farbwirkung aufgreifen.


Die Augenfarbe allein entscheidet nicht über deine Haarfarbe. Blaue Augen bedeuten nicht automatisch Aschblond, und braune Augen schließen ein kühles Blond nicht aus. Dein Teint und dein persönlicher Stil gehören immer dazu.




4. Hell oder dunkel: Welche Wirkung wünschst du dir?


Manchmal geht es bei einer Farbveränderung weniger um einen anderen Farbton als um mehr Helligkeit, Tiefe oder Kontrast.


Eine dunklere Farbe kann dein Gesicht deutlich einrahmen. Helle Partien können einzelne Bereiche betonen. Ob das Ergebnis weich oder markant wirkt, hängt unter anderem vom Zusammenspiel aus Haut, Augenbrauen und Haarfarbe ab.


Helle Haut verlangt deshalb nicht automatisch nach hellem Haar. Ein dunkler Ton kann bewusst ausdrucksstark wirken. Umgekehrt muss eine Aufhellung nicht das gesamte Haar betreffen: Fein platzierte Strähnen können bereits viel verändern, während andere Partien ihre Tiefe behalten.


Für deine Entscheidung helfen diese Fragen:

  • Möchtest du insgesamt heller oder dunkler wirken?

  • Soll die Veränderung dezent oder deutlich sichtbar sein?

  • Gefällt dir eine gleichmäßige Farbe oder ein Zusammenspiel verschiedener Nuancen?

  • Möchtest du deinen natürlichen Ansatz möglichst erhalten?



Muss ich meinen Jahreszeiten-Farbtyp kennen?

Nein. Die Einteilung in Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertypen kann helfen, über warme, kühle, sanfte oder kontrastreiche Farben zu sprechen. Sie ist aber keine Voraussetzung für eine gute Farbberatung.


Du musst dich vor deinem Termin keiner Kategorie zuordnen. Aussagekräftiger ist, wie eine konkrete Nuance an dir wirkt und ob du dich damit wohlfühlst.


Haarfarbe im Vorher-Nachher-Vergleich: von dunklem Braun mit helleren Längen zu gleichmäßigem, warmem Hellbraun.


5. Warum deine Ausgangsfarbe und dein Haarzustand entscheidend sind


Ein Wunschfoto zeigt ein Ergebnis. Es verrät nicht, welche Ausgangsfarbe die Person hatte, wie ihre Haare vorbehandelt wurden oder wie viele Schritte dafür nötig waren.

Dein Haar bringt seine eigene Färbegeschichte mit. Diese beeinflusst, welche Veränderungen sinnvoll möglich sind.


  1. Naturansatz und gefärbte Längen sind unterschiedliche Ausgangslagen

Ein unbehandelter Ansatz ist anders zu beurteilen als mehrfach gefärbte Längen. Auch ältere Strähnen oder Blondierungen können noch relevant sein, obwohl sie kaum mehr sichtbar sind.


Deshalb müssen verschiedene Haarbereiche unter Umständen unterschiedlich behandelt werden. Wird das übersehen, können sichtbare Farbbänder oder ungleichmäßige Helligkeiten entstehen. Die Korrektur solcher Übergänge gehört ebenso zur professionellen Farbarbeit wie das gezielte Aufhellen bereits gefärbter Partien.


  1. Die Haarstruktur beeinflusst die Haltbarkeit

Neben den Pigmenten zählt die Beschaffenheit deiner Haare. Längen und Spitzen können anders beschaffen sein als der Ansatz.


Ein wichtiger Begriff ist dabei Porosität. Vereinfacht beschreibt er, wie durchlässig die Haarstruktur ist. Stärker poröses Haar kann Farbe schneller wieder verlieren. Das beeinflusst die Behandlung und die Erwartungen an die Haltbarkeit.

Bei einer professionellen Planung geht es deshalb auch darum, welche Belastung für dein Haar vertretbar ist. Ein gewünschter Farbton allein ist noch kein gutes Ergebnis, wenn der Weg dorthin die Haarqualität unnötig beeinträchtigt.


  1. Deine Färbegeschichte gehört zur Beratung

Erzähle möglichst vollständig, was mit deinen Haaren gemacht wurde. Dazu zählen beispielsweise:

  • permanente Colorationen und Tönungen,

  • Strähnen und Blondierungen,

  • Henna und andere Pflanzenhaarfarben,

  • Farbentferner,

  • chemische Strukturbehandlungen.


Relevant ist, was noch in deinen Haaren steckt – auch wenn die Behandlung länger zurückliegt. Du musst die Produkte nicht fachlich erklären können. Namen, Verpackungsfotos oder eine ungefähre zeitliche Einordnung helfen bereits.



6. Warum größere Farbveränderungen professionelle Planung brauchen

Bei einer Coloration müssen mehrere Entscheidungen zusammenpassen: gewünschte Helligkeit, Farbreflex, vorhandene Pigmente, Produktwahl und die Behandlung der einzelnen Haarbereiche.


Eine erfahrene Coloristin beurteilt diese Faktoren gemeinsam. Sie erkennt auch, wann ein Wunsch angepasst werden sollte.


  1. Von dunkel zu blond: Die Grundlage entscheidet

Ein kühles Blond entsteht nicht allein dadurch, dass eine aschige Farbe ausgewählt wird.

Beim Aufhellen können warme Untergrundtöne sichtbar werden. Welche Nuancierung anschließend sinnvoll ist, hängt von der erreichten Helligkeit und dem vorhandenen Untergrund ab. Aufhellung und Farbveredelung müssen deshalb aufeinander abgestimmt sein.


Gerade bei dunkler Ausgangsfarbe kann der Weg zu Blond mehrere Termine benötigen. Ob und wie diese Veränderung für dein Haar sinnvoll ist, sollte vorab geklärt werden.


  1. Von blond zu braun: Dunkler ist nicht automatisch einfacher

Auch beim Dunklerfärben zählen vorhandene Pigmente und frühere Aufhellungen. Unterschiedlich vorbehandelte Bereiche können eine entsprechend abgestimmte Behandlung benötigen.


„Einfach Braun darüber“ ist deshalb keine verlässliche Planung für zuvor stark aufgehelltes Haar. Der gewünschte Braunton muss zur Ausgangslage passen und in den Längen stimmig aufgebaut werden.


  1. Kupfer und Rot: Intensität und Erhaltung mitdenken

Ein zarter Kupferreflex verändert deinen Look anders als ein leuchtendes Rot. Überlege deshalb, was dich an deinem Wunschbild anspricht: die Wärme, die Helligkeit oder die Intensität?


Auch die Erhaltung gehört dazu. Rottöne können zum Verblassen neigen. Pflege und Auffrischung sollten deshalb zum gewünschten Ergebnis passen.


Eine gute Farbberatung erklärt dir, was realistisch ist und wo die Grenzen liegen. Manchmal bedeutet das mehrere Schritte. Manchmal ist eine andere Nuance die bessere Lösung für den aktuellen Zustand deiner Haare.



7. Welche Haarfarbe passt zu grauen Haaren?


Bei grauen Haaren beginnt die Beratung mit deinem Wunsch: Möchtest du sie vollständig abdecken, weicher einbinden oder bewusst sichtbar lassen?

Für eine möglichst vollständige Abdeckung kommt häufig eine permanente Coloration infrage. Wenn das Grau sichtbar bleiben darf, können transparentere Farbsysteme eine sanftere Einbindung ermöglichen. Die Deckkraft unterscheidet sich je nach Produkt deutlich.


Ein leichtes Glossing ist deshalb nicht mit einer deckenden Ansatzfarbe gleichzusetzen. Es kann graue Haare je nach Ausgangslage und Produkt leicht nuancieren, ohne sie vollständig zu verdecken.


Auch Grey Blending kann eine Möglichkeit sein. Dabei wird das Grau in das gesamte Farbbild eingebunden. Welche Umsetzung sinnvoll ist, hängt unter anderem von seiner Verteilung, der übrigen Haarfarbe und bereits gefärbten Längen ab.


Die Entscheidung sollte daher nicht allein nach dem Grauanteil getroffen werden. Ebenso wichtig ist, wie du dich mit deinem Grau fühlst und wie häufig du nacharbeiten lassen möchtest.


Kundenbeispiel von stil-ch: präzise geschnittener Bob in kühler, hellblonder Haarfarbe mit feinen silbrigen Nuancen.


8. Coloration, Glossing, Strähnen oder Balayage?


Diese Begriffe beschreiben unterschiedliche Dinge. Coloration und Glossing beziehen sich auf Farbbehandlungen beziehungsweise deren Wirkung. Strähnen und Balayage beschreiben die gezielte Bearbeitung und Platzierung von Haarpartien.

Du musst die passende Methode nicht vor deinem Termin auswählen. Beschreibe lieber, was du verändern möchtest.


Dein Wunsch

Was bei der Beratung geprüft wird

„Meine Farbe wirkt matt oder der Reflex gefällt mir nicht mehr.“

Ob eine Auffrischung oder Nuancierung ausreicht.

„Ich möchte heller wirken und meinen Ansatz möglichst natürlich behalten.“

Ob gezielte Strähnen oder Balayage zur Ausgangslage passen.

„Meine grauen Haare sollen weniger auffallen.“

Ob eine weiche Kaschierung oder stärkere Abdeckung deinem Wunsch entspricht.

„Ich möchte eine deutlich andere Haarfarbe.“

Welche Vorbereitung, Technik und gegebenenfalls mehrere Schritte nötig sind.


Ein Glossing kann je nach Produkt Glanz und Farbreflexe beeinflussen, hellt aber nicht automatisch auf. Balayage wiederum legt noch nicht fest, ob das Ergebnis warm, kühl, dezent oder kontrastreich wird.


Die Technik folgt deinem Farbwunsch und der Haaranalyse.



9. Welche Haarfarbe passt zu deinem Alltag?


Eine Farbe soll auch in den Wochen nach deinem Termin zu dir passen. Überlege deshalb, welchen Aufwand du dir für ihre Erhaltung wünschst.


Ein deutlicher Unterschied zwischen Naturansatz und gefärbtem Haar kann beim Nachwachsen sichtbarer werden. Weiche Übergänge können den Ansatz unauffälliger wirken lassen. Trotzdem können Nuance und Glanz zwischendurch eine Auffrischung benötigen.


Besprich deshalb vorab:

  • Wie oft möchtest du ins Studio kommen?

  • Wie viel Zeit investierst du zu Hause in deine Haare?

  • Welche laufenden Kosten passen für dich?

  • Wie wichtig ist dir, dass der Farbton möglichst unverändert aussieht?


„Pflegeleicht“ bedeutet für jede Person etwas anderes. Ein sinnvoller Farbplan berücksichtigt deine Vorstellungen von Anfang an.

Bewusst gewählt – deine Haarfarbe und deine Pflege

Eine individuell abgestimmte Haarfarbe verdient eine ebenso sorgfältig ausgewählte Pflege. Mit MONAT stelle ich dir eine hochwertige Haarpflegelinie vor und berate dich persönlich dazu, welche Produkte zu deinem Haar und seinen Bedürfnissen nach der Coloration passen. Für eine durchdachte Pflegeroutine, die deinen Salonbesuch zu Hause ergänzt.


MONAT entdecken und deine passende Pflege finden




Claudia Huber von stil-ch mit braunen Locken am Laptop, im Vordergrund MONAT-Haarpflegeprodukte.




10. Typische Fehler bei der Farbwahl


Ein Wunschfoto als genaue Ergebnisvorlage verstehen

Fotos helfen, über Farben zu sprechen. Licht, Styling und Bildbearbeitung beeinflussen jedoch, wie eine Nuance erscheint. Außerdem ist deine Ausgangslage möglicherweise eine andere.


Zeige deshalb, welche Details dir gefallen: die Helligkeit, die weichen Übergänge oder der Farbreflex. So lässt sich dein Wunsch genauer auf dein Haar übertragen.


  1. Eine Farbempfehlung ungeprüft übernehmen

Was bei einer Freundin funktioniert, muss auf deinem Haar nicht gleich aussehen. Selbst bei ähnlicher Ausgangsfarbe können frühere Behandlungen und Haarzustand unterschiedlich sein.


  1. Ein misslungenes Ergebnis sofort überfärben

Wenn eine Farbe zu dunkel, fleckig oder anders als erwartet ausfällt, sollte zunächst die Ursache geklärt werden. Weitere Behandlungen auf Verdacht können eine spätere Korrektur aufwendiger machen.


  1. Nur den ersten Termin planen

Eine Farbe kann technisch machbar sein und trotzdem nicht zum gewünschten Pflegeaufwand passen. Zur Entscheidung gehören deshalb auch Erhaltung und Folgetermine.


Professionelle Beratung macht eine Coloration nicht risikofrei. Sie hilft aber, vermeidbare Fehler zu reduzieren und die Behandlung auf die tatsächliche Ausgangslage abzustimmen.



11. So finden wir bei stil-ch Berlin deine passende Haarfarbe


In meinem Studio in Berlin Prenzlauer Berg beginnt die Beratung mit deinen Vorstellungen. Was gefällt dir an deiner jetzigen Farbe? Was möchtest du verändern? Soll der neue Look zurückhaltend wirken oder mehr Ausdruck bekommen?


Anschließend betrachten wir deine Ausgangsfarbe und deinen Haarzustand. Ich erkläre dir, welche Richtung ich empfehle und warum. Dazu gehört auch eine ehrliche Einschätzung, wenn mehrere Schritte nötig sind oder eine andere Lösung für dein Haar sinnvoller wäre.


So kannst du dich vorbereiten:

  1. Bring zwei oder drei Wunschbilder mit. Erzähle, welche Details dir daran gefallen.

  2. Zeige auch, was du nicht möchtest. Das hilft, Begriffe wie „warm“, „natürlich“ oder „hell“ genauer einzuordnen.

  3. Erzähle von bisherigen Behandlungen. Auch ältere Färbungen können relevant sein.

  4. Sprich offen über Pflegeaufwand und Budget. Beides gehört zu einer Farbe, mit der du langfristig zufrieden bist.


Du darfst natürlich auch ohne Bilder und ohne feste Vorstellung kommen. Du musst deine passende Haarfarbe noch nicht kennen – dafür ist die Beratung da.




12. Häufige Fragen zur passenden Haarfarbe


Wie finde ich heraus, welche Haarfarbe mir steht?

Hautunterton, Augenfarbe und natürlicher Kontrast geben eine erste Orientierung. Überlege außerdem, ob du weicher, heller, dunkler oder ausdrucksstärker wirken möchtest. Vor der Umsetzung sollten Ausgangsfarbe, bisherige Behandlungen und Haarzustand professionell beurteilt werden.


Welche Haarfarbe passt zu heller Haut?

Helle Haut legt keine bestimmte Haarfarbe fest. Je nach Unterton, Augenfarbe und gewünschtem Kontrast können sowohl helle als auch dunkle Nuancen passen. Entscheidend ist die konkrete Abstimmung von Helligkeit und Farbreflex.


Welche Haarfarbe passt zu einem warmen Hautunterton?

Honigblond, Goldbeige, Karamell, warme Brauntöne und Kupfer können infrage kommen. Wie warm und intensiv die Farbe sein sollte, hängt vom Gesamtbild und deinem persönlichen Geschmack ab. Die Auswahl sollte deshalb nicht allein nach dem Hautunterton erfolgen.


Welche Haarfarbe passt zu einem kühlen Hautunterton?

Perlige oder aschige Blondnuancen, kühle Brauntöne und bestimmte kühle Rottöne können eine passende Richtung sein. Auch hier müssen Helligkeit, Intensität und Kontrast individuell abgestimmt werden.


Kann ein Online-Test meine passende Haarfarbe bestimmen?

Ein Test oder eine virtuelle Vorschau kann dir helfen, Vorlieben zu entdecken. Er kann aber nicht zuverlässig beurteilen, wie dein vorbehandeltes Haar reagiert oder welcher Weg zur Wunschfarbe sinnvoll ist. Nutze das Ergebnis als Inspiration für die Beratung.


Welche Haarfarbe wirkt besonders natürlich?

Für einen natürlichen Eindruck müssen Farbton, Helligkeit und Übergänge zu deinem Gesamtbild passen. Das kann eine Nuance nahe deiner Naturhaarfarbe sein oder ein fein abgestimmtes Zusammenspiel mehrerer Töne. „Natürlich“ beschreibt eine Wirkung, keine einzelne Farbe.


Kann ich in einem Termin deutlich heller werden?

Das hängt von deiner Ausgangsfarbe, vorhandenen Färbungen, dem Haarzustand und der gewünschten Helligkeit ab. Eine seriöse Einschätzung ist erst nach der Haaranalyse möglich. Mehrere Termine oder ein angepasstes Zwischenziel können sinnvoll sein.


Wie oft muss ich meine Haarfarbe auffrischen?

Das hängt von Technik, Farbkontrast, Grauanteil und deinem Anspruch an das Ergebnis ab. Ansatzbehandlung, Nuancierung und erneute Aufhellung sind unterschiedliche Leistungen, die nicht immer gleichzeitig nötig sind. Die passenden Abstände werden auf deinen Farbplan abgestimmt.



13. Deine neue Haarfarbe beginnt mit einer guten Beratung


Du brauchst keinen eindeutig bestimmten Farbtyp und keinen fertigen Behandlungsplan, um deine passende Haarfarbe zu finden. Hilfreich sind eine Vorstellung davon, was dir gefällt, und eine fachkundige Einschätzung dessen, was dein Haar mitbringt.


Bei stil-ch Berlin verbinden wir deinen Wunsch nach Veränderung mit einem durchdachten Weg zum Ergebnis. Damit du verstehst, warum eine Nuance zu dir passt, wie wir sie erreichen können und welchen Aufwand sie im Alltag braucht.




14. Über Claudia Huber und stil-ch Berlin


Claudia Huber von stil-ch mit schulterlangen braunen Locken und schwarzem Outfit vor einer hellen Wand.

Ich bin Claudia Huber, Gründerin von stil-ch Berlin, Master of Color und Fashion Stylistin mit über 20 Jahren Erfahrung. Mein Weg hat mich von Tirol nach Berlin geführt. Geblieben ist meine Überzeugung, dass ein guter Look die Persönlichkeit eines Menschen sichtbar macht.


In meinem Studio in Prenzlauer Berg verbinde ich präzises Colorations-Handwerk mit meinem Blick für Farbharmonie, Proportionen und das gesamte Erscheinungsbild.


Bei deiner Haarfarbe achte ich auf die feinen Unterschiede: wie eine Nuance deinen Teint begleitet, wie sie mit deinem Schnitt zusammenspielt und ob du dich darin wiedererkennst. Mein Anspruch ist ein fachlich durchdachtes Ergebnis, das sich für dich stimmig anfühlt.


Du möchtest herausfinden, welche Haarfarbe zu dir passt? Schreib mir für einen Beratungstermin bei stil-ch Berlin. Ich freue mich darauf, dich und deine Vorstellungen kennenzulernen.


Claudia Huber · stil-ch Berlin Lychener Straße 18 · Berlin Prenzlauer Berg E-Mail: claudia@stil-ch.com · Telefon: +49 178 1957551




 
 
 

Kommentare


bottom of page